Kuchengabeln

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Kuchengabeln

Kuchengabel – am Hotelbuffet, im Café oder beim Dessert – der Gastro Allrounder

Die Kuchengabel ist wie, alle anderen Gabeln, eine Spezialform der normalen Essgabel. Kleiner, handlicher, zierlicher, das sind ihre Attribute. Dadurch eignen Sie sich hervorragend für die Verwendung bei Nachspeisen und Desserts. Doch was macht die Kuchengabel so besonders?

Die Kuchengabel hat nur 3 Zacken

Die Kuchengabel zeichnet neben Ihrer besonderen Form vor allem ihre Größe aus. Anders als alle anderen Tafelgabeln hat sie nämlich nur drei Zacken. Ursprünglich hatte sie vier. Allerdings musste man schnell feststellen, dass die kleineren Zinken bei der Kuchengabel zu filigran waren und schnell verbogen oder abbrachen. Besonders bei härterem Gebäck konnte schnell einmal ein Zinken abbrechen. Daher wurden die Gabeln nach und nach mit drei Zinken versehen, die allesamt breiter waren. So musste die Größe der kleinen Kuchengabel nicht verändert werden. Problem erkannt, Problem gebannt.

Warum hat die Kuchengabel eine kleine Einkerbung an der äußeren rechten Zinke?

Haben Sie sich eine Kuchengabel schon einmal genauer angesehen und sich gefragt, weshalb sie diese kleine Aussparung an der rechten Zinke hat? Bis Anfang des 20. Jahrhunderts aß man Kuchen noch mit Messer und Gabel. Doch dies änderte sich irgendwann und die Idee entstand Messer und Gabel zu vereinen. Damals wurden noch sehr instabile Materialien eingesetzt, die mit den heutigen Standards kaum noch mithalten können. Um deren Stabilität zu gewährleisten, wurde die rechte äußere Zinke der Gabel verbreitert und die kleine Ecke ausgespart. Das ermöglichte es selbst härteres Gebäck zu zerteilen und vernünftig aufzuspießen. Gabeln, die heute gefertigt werden, benötigen diese Ecke eigentlich nicht mehr, da Edelstahl und Co. eine so hohe Festigkeit aufweisen, dass der Zinken weder breiter noch mit Aussparung gefertigt werden müsste. Allerdings hat sich dieses Prinzip so verfestigt, dass die Gabeln weiterhin nach dem altbewährten Prinzip hergestellt werden.